Kanzlei


Berufsverständnis und Arbeitsweise


Den Beruf des Rechtsanwaltes verstehe ich als Dienstleistungsberuf. Ich stehe daher meinen Klienten soweit wie möglich jederzeit zu einem persönlichen Gespräch, einer Konferenz oder Besprechung, telefonisch sowie über die üblichen Kommunikationsmittel zur Verfügung.

Die persönlichen Anliegen meiner Klienten sind mir besonders wichtig. Um eine bestmögliche Vertretung, Beratung oder Vertragsgestaltung gewährleisten zu können, ist es unerlässlich, den Sachverhalt in allen Einzelheiten zu ermitteln und zu kennen. Dazu dient in der Regel das Erstgespräch, allenfalls weitere Besprechungen oder Besichtigungen an Ort und Stelle.

Das persönliche Erstgespräch erachte ich für besonders wichtig, damit Klient und Rechtsanwalt den jeweiligen Gesprächspartner kennenlernen können. Dabei soll ein Vertrauensverhältnis zwischen Mandant und Rechtsanwalt und umgekehrt aufgebaut werden, welches in weiterer Folge intensiviert werden soll. Das Erstgespräch dient, wie erwähnt, selbstverständlich und vorwiegend auch der Informationsaufnahme. Weiters soll nach Möglichkeit schon im Erstgespräch gemeinsam eine Strategie erarbeitet werden, die die individuellen Bedürfnisse bestmöglich berücksichtigt, die weitere Vorgangsweise festgelegt und eine Verteilung der Arbeitsaufgaben auf die beteiligten Personen vorgenommen werden. Dies bedeutet, dass ich die weitere Vorgangsweise nicht einseitig festlege, sondern vielmehr gemeinsam mit dem Klienten abstimme. Zusammenarbeit zwischen Mandanten und Rechtsanwalt ist daher, um eine bestmögliche Vertretung, Beratung oder Vertragsgestaltung gewährleisten zu können, unerlässlich.

Gerade weil ich dem Erstgespräch einen so hohen Stellenwert beimesse, nehme ich mir dafür sehr viel Zeit. Jeder Mandant sollte daher schon beim Erstgespräch alle erforderlichen Unterlagen, soweit vorhanden, mitbringen und ausreichend Zeit einplanen.

In weiterer Folge ist es mein Ziel und meine Aufgabe, eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte, maßgeschneiderte Lösung für die jeweilige Problemstellung zu finden. Diese Lösung sieht je nach dem Einzelfall ganz unterschiedlich aus. Manchmal wird eine Beratung ausreichen. Dies kann auch in jenen Fällen, in denen die Führung eines Prozesses aussichtslos oder zu teuer wäre, von Bedeutung sein, um den Klienten vor Nachteilen zu bewahren. In anderen Fällen erstellt der Rechtsanwalt die vom Klienten gewünschten Urkunden oder Dokumente (Verträge, Testamente, …). Oft genügt auch ein Aufforderungsschreiben, um Ansprüche gegenüber der Gegenpartei durchzusetzen. Nicht zuletzt um kostenintensive Rechtsstreitigkeiten, die viele Jahre in Anspruch nehmen können, zu vermeiden, sollte, soweit möglich, zunächst eine außergerichtliche Lösung in Betracht gezogen und angestrebt werden. Wenn eine außergerichtliche Bereinigung der Angelegenheit nicht erzielt werden kann oder mit Nachteilen des eigenen Mandanten verbunden wäre, sollte nicht vor der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens zurückgeschreckt werden. In derartigen Verfahren, aber auch in verwaltungsbehördlichen Verfahren oder sonstigen Verfahren ist teilweise die Vertretung durch einen Rechtsanwalt zwingend vorgeschrieben oder aber zwecks optimaler Durchsetzung und Wahrung der Rechte des Klienten zu empfehlen.

Kein Akt gerät bei mir in Vergessenheit, weil ich alle Akten ausnahmslos im Kalender vormerke und gegebenenfalls die Bearbeitung bzw. Erledigung bei der zuständigen Person oder Stelle urgiere.

Von sämtlichen (Verfahrens)Schritten während des Mandatsverhältnisses werden meine Klienten selbstverständlich informiert.

Meine Auffassung von einem Vertretungsverhältnis ist, dass nicht der Rechtsanwalt, sondern vielmehr der Klient „Herr des Verfahrens“ ist, dessen Bedürfnisse und Anliegen der Rechtsanwalt bei seiner Tätigkeit jedenfalls ausnahmslos berücksichtigen muss. Dabei besteht für den Mandanten völlige Transparenz und Nachvollziehbarkeit der einzelnen vom Rechtsanwalt gesetzten Schritte. Es gibt keine „Geheimakten“ des Rechtsanwaltes. Auch die Höhe des Honorars, die Art und Weise der Abrechnung des Honorars für die vom Rechtsanwalt erbrachten Leistungen werden bereits beim Erstgespräch vereinbart, wobei die Honorarabrechnung selbstverständlich für den Klienten bis in alle Einzelheiten nachvollziehbar ist und der Vereinbarung entsprechend erfolgt.

Ich bin davon überzeugt, dass die rechtsanwaltliche Vertretung, Beratung und Vertragsgestaltung zur Zufriedenheit aller Beteiligten erfolgt, und das gewünschte Ergebnis eintritt, wenn all diese Grundsätze berücksichtigt werden. Denn mein Leitsatz ist: Bestmögliche Durchsetzung und Verfolgung der Anliegen, Bedürfnisse und Ansprüche meiner Klienten bei völliger Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Offenheit meinen Mandanten gegenüber.

Vertretung in Verfahren

Gemäß § 8 Rechtsanwaltsordnung bin ich als Rechtsanwalt zur berufsmäßigen Parteienvertretung befugt. Das Vertretungsrecht des Rechtsanwaltes erstreckt sich auf alle Gerichte und Behörden der Republik Österreich und umfasst die Befugnis zur berufsmäßigen Parteienvertretung in allen gerichtlichen und außergerichtlichen, in allen öffentlichen und privaten Angelegenheiten: Vertretung in Zivil- und Strafprozessen, Schiedsverfahren, Exekutionsverfahren, Verfahren außer Streitsachen, Insolvenzverfahren Grundbuchsverfahren, Verlassenschaftsverfahren, Verfahren vor Verwaltungs- und Abgabenbehörden aller Art sowie vor den Gerichtshöfen des öffentlichen Rechts.

Beratung

Als Rechtsanwalt bin ich aber auch zur umfassenden Rechtsberatung auf allen erdenklichen Gebieten befugt.


Vertragsgestaltung

Darüber hinaus gehört es zu meiner rechtsanwaltlichen Tätigkeit, Verträge aller Art, also z.B. Kaufverträge, Schenkungsverträge, Darlehens- und Kreditverträge, Bestandverträge (Miet- und Pachtverträge), Gesellschaftsverträge und gesellschaftsrechtliche Verträge, Schiedsverträge, gewerberechtliche Verträge, familienrechtliche Verträge, Ehepakte, Verträge und Urkunden im Zusammenhang mit dem Erbrecht etc., zu erstellen, zu überprüfen, alle damit in Zusammenhang stehenden Rechtshandlungen vorzunehmen, wie zum Beispiel Bewilligungen oder Genehmigungen einzuholen (z.B. Baubewilligungen, grundverkehrsbehördliche oder pflegschaftsgerichtliche Genehmigungen etc.), diese Verträge allenfalls nachher durchzusetzen (z.B. grundbücherliche Durchführung eines Kaufvertrages) und erforderlichenfalls beim Finanzamt anzuzeigen oder eine Selbstberechnung von Steuern oder Gebühren vorzunehmen.

Bei der Vertragsgestaltung tritt der Rechtsanwalt oftmals als Vertragsverfasser auf. Seine Aufgabe ist es, durch exakte, klare und unmissverständliche Formulierungen zukünftige Streitigkeiten über die Auslegung des Vertrages auszuschließen und eine eindeutige vertragliche Regelung eines vielleicht vormals strittigen Rechtes oder Rechtsverhältnisses zu schaffen.

Neben der Vertragserstellung übernehme ich im Rahmen der Vertragsgestaltung die Funktion als Treuhänder, allenfalls im Rahmen des elektronischen Anwaltlichen Treuhandbuches (eATHB) der Rechtsanwaltskammer Wien.

Sofern es erforderlich ist, dass die Unterschriften der Vertragsparteien notariell beglaubigt werden, oder ein Notariatsakt zu errichten ist, trage ich dafür Sorge, dass ein Notar, den ich immer wieder beiziehe, ebenfalls beim Unterfertigungstermin in meiner Kanzlei anwesend ist, um die entsprechenden Vorkehrungen treffen zu können. Damit ersparen sich die Vertragsparteien den Weg in ein Notariat oder zu Gericht.

Sollten einmal besonders schwierige steuerrechtliche Fragen auftreten, kann ich jederzeit einen mir bekannten Steuerberater oder Wirtschaftstreuhänder zu Rate ziehen. Auch dadurch erspart sich der Klient einen gesonderten Weg.

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